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Westerbork-Auschwitz

Die Ausstellung Westerbork-Auschwitz erzählt die Geschichte des Nazi-Lagers, das als Symbol für die Vernichtung der Jüdinnen und Juden im von Nazis besetzten Europa steht, und für seine Überlebenden. Der Komplex bestand aus einer ehemaligen polnischen Kaserne, Auschwitz I; ein Barackenlager, Auschwitz-Birkenau II und Dutzende von Nebenlagern. Das Lager entwickelte sich zum größten Komplex der Konzentrations- und Vernichtungslagern.

Allein aus dem Lager Westerbork fuhren ab dem 15. Juli 1942 66 Züge mit Tausenden von Jüdinnen und Juden ab.

Gaskammern
Neben einem Arbeitslager war Auschwitz-Birkenau vor allem ein Massenvernichtungslager. Mit dem Nahen der Roten Armee versuchte die SS, alle Spuren zu verwischen. Ende November 1944 stoppte die Massenvernichtung. Im Januar 1945 wurde mit der Sprengung verschiedener Krematorien begonnen. Die, die laufen konnten, wurden evakuiert. Die Kranken blieben zurück, um getötet zu werden. Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee Auschwitz.
Die rund 7.000 zurückgelassenen Gefangenen waren mehr tot als lebend. Für etwa 1,3 Millionen Opfer kam die Befreiung zu spät.

Zugschild
In der Ausstellung sind unter anderem das originale Zugschild Auschwitz-Birkenau und Häftlingskleidung aus dem Vernichtungslager zu sehen. Auch werden persönliche Geschichten erzählt und Bilder und Fotos des Lagers gezeigt: von damals und heute.

Die Ausstellung Westerbork-Auschwitz ist vom 26. Januar bis 5. Mai 2019 zu sehen.

  • European Heritage Label
  • Unesco

Wegbeschreibung

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