• Geschiedenis

Internierungslager

Zwischen dem 24. April 1945 und dem 1. Dezember 1948 wurde das Lager Westerbork als Internierungslager für Kollaborationsverdächtige, NSB’ers und SS’ers genutzt.

Das Internierungslager Westerbork war eines der außergewöhnlichsten Lager. Als die ersten Kollaborationsverdächtigen in das Lager kamen, lebten dort noch 850 Jüdinnen und Juden die kein zuhause mehr hatten. Sie wurden als Bewacherinnen und Bewacher der Internierten eingesetzt. Darunter auch der damals zehnjährige Ed van Thijn: „Ich musste mit den NSB‘ern in den Wald gehen, um Holz zu hacken. Diese Leute bewegten sich wie Geister, zumindest in meiner Erinnerung, und baten mich um Essen. Darauf ging ich nicht ein. Ich hatte einen Stock, aber sie hätten mich leicht überwältigen können. Sie haben es nicht getan. Ich glaube, dass ich sie kontrollieren konnte. Sie waren so geschwächt. Sie hatten nur primitivste Überlebensinstinkte, waren vom Hunger abgemagert. Es war eine absurde Situation. "

In den ersten vier Monaten starben mindestens 89 Internierte in Westerbork.

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  • Unesco

Wegbeschreibung

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